Klinik für Schlaf- und Chronomedizin
im St. Hedwig-Krankenhaus
AG Schlafforschung & Klinische Chronobiologie
im Institut für Physiologie der Charité

 

 

Preise


2018:

Mirjam Münch: Arnold Rikli Preis 2017, mit Prof. Aki Kawasaki (gestiftet von der Jörg Wolff Stiftung) Der Preis richtet sich an alle international in der Photobiologie vertretenen wissenschaftlichen Fachbereiche, die sich mit den Wirkungen der optischen Strahlung auf den menschlichen Organismus befassen. Die Auszeichnung beruht auf der Beurteilung einer unabhängigen wissenschaftlichen Jury und wird mit 10.000€ dotiert.

Ausgezeichnet wurden Forschungsarbeiten mit dem Thema: „Akute nicht-visuelle Lichtwirkungen bei Patienten und gesunden Kontrollen“.

Die mit dem Preis gewürdigte Forschung geht der Frage nach, ob Augenerkrankungen auch andere Fehlfunktionen als Sehverlust verursachen und falls ja, stehen die hauptsächlich nicht vom Sehvermögen abhängige Mängel in Beziehung zu Funktionsveränderungen des Melanopsins. Untersuchungen an Glaukom- und Kataraktpatienten zeigen als Lichtwirkung Veränderungen von Melanopsin abhängigen Funktionen wie beispielsweise Aufmerksamkeit, Reaktionszeit und Pupillenreflex sowie Wohlbefinden und Schlafverhalten, was bereits vor deutlicher Beeinträchtigung des Sehvermögens zu beobachten ist. Darüber hinaus legten sie bei Untersuchungen in der Antarktis dar, inwieweit sich Melanopsin vermittelte Lichtwirkungen an saisonale Änderungen der Tageslichtdauer anpassen. Die Forschungsergebnisse der Preisträgerinnen weisen darauf hin, die alltäglichen Lichtbedingungen mehr zu berücksichtigen, da hierdurch die Melanopsin abhängigen physiologischen und Verhaltensänderungen verstärkt oder vermindert werden können.

Link zum Arnold Rikli Preis: http://www.joerg-wolff-stiftung.de/de/projekte/Arnold-Rikli-Preis.html

Mirjam Münch: Ernennung zur Professorin im Sleep / Wake Research Centre, Massey University, Wellington, New Zealand

Jan de Zeeuw: Student Travel Grant. European Sleep Research Society (ESRS): Objective sleepiness is reduced by daytime polychromatic white light exposures depending on melanopic lux. Jan de Zeeuw, Alexandra Papakonstantinou, Claudia Nowozin, Sophia Wisniewski, Mandy Zaleska, Theresa Fox, Sven Hädel, Frederik Bes, Dieter Kunz, Mirjam Münch

2016:
Jan de Zeeuw: Jan de Zeeuw: Student Travel Award. Society for Light Treatment and Biological Rhythms (SLTBR): Cognitive performance and objective sleepiness under polychromatic bright light exposure after 40 hours of extended wakefulness and one recovery night. de Zeeuw J, Wisniewski S, Zaleska M, Wahnschaffe A, Bes F, Hädel S, Kunz D & Münch M

2015:
Jan de Zeeuw: Student Travel Award. Society for Light Treatment and Biological Rhythms (SLTBR): Daytime sleep after a simulated night shift in filtered bright light. de Zeeuw J, Regente J, Nowozin C, Bes F, Wahnschaffe A, Strelow-Morgenstern K, Haehling M, Hädel S, Kunz D & Münch M

2011:
Claudia Stoll: Student Travel Award. Society for Light Treatment and Biological Rhythms (SLTBR): Blue enriched room light in the morning enhances daytime alertness and nighttime sleep. Stoll C, Rodenbeck A, Kunz D

2010:
Claudia Stoll:
Student Travel Award. Society for Light Treatment and Biological Rhythms (SLTBR): Influence of daytime light on nighttime parameters like sleep, melatonin secretion and alertness: Stoll C, Rodenbeck A, Schierz C, Kunz D


2009:

Monique Görke: DGPPN Posterpreis: Schlafstörungen bei Jugendlichen. Protektive Faktoren – Ergebnisse einer repräsentativen Studie. Görke M, Cohrs S, Erb J, Szagun B.

Dieter Kunz: Lehrbär. Preis für die Beste Lehre im Sommersemester 2009, verliehen durch die Studierenden des Reformstudiengangs Medizin der Charité - Universitätsmedizin Berlin


2008-2010:
Claudia Stoll
: EU- ESRS "Marie Curie" Project - Training in Sleep Research and Sleep Medicine

Monique Görke
: EU- ESRS "Marie Curie" Project - Training in Sleep Research and Sleep Medicine



Abschlüsse


2018:

Johannes Regente: Dissertation - „Der Einfluss unterschiedlicher Beleuchtungsbedingungen auf die Vigilanz, den nachfolgenden Tagesschlaf und den circadianen Rhythmus bei isolierten Nachtschichten“. Summa cum laude. Von der Fakultät als einzige Promotion ausgewählt, bei der Verleihung der Doktorwürde präsentiert zu werden.

2015:

Mirjam Münch: Habilitation – Die Untersuchung von chronobiologischen Aspekten nicht-visueller Lichtwirkungen beim Menschen

2014:

Amely Wahnschaffe: Dissertation - Einflüsse von Melatonin und Licht am Abend auf Parameter des circadianen Systems.

2013:

Claudia Nowozin (geb. Stoll): Dissertation - Effects of the use of artificial light on circadian rhythm and emotion.

2010:

Nina Kämpfe: Dissertation - Pinealisverkalkung und Saisonalität beim Menschen.